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Kinderfilmwochen Rheinland-Pfalz

Die Kinderfilmwochen 2013 ziehen mit ihrer Filmkarawane vom 23. September bis zum 29. September und vom 8. Oktober bis zum 13. Oktober 2013 durch kinolose Gemeinden in Rheinland-Pfalz. Projektvorschläge für Popcorn im Maisfeld sammeln wir bis zum 15. Mai 2013.

 

Alle weiteren Informationen finden auf der der Seite  www.filmwochen-rlp.de.

 

Fortbildung "Kinderkino. Mehr als nur ein Film"


Als besonderes Angebot bietet der Landesfilmdienst im Rahmen der Kinderfilmwochen eine eintägige Fortbildung für interessierte ehren- und hauptamtliche Multiplikatoren an, die in der pädagogischen Filmarbeit tätig sind oder tätig werden möchten.

Alle weiteren Infos finden Sie hier.

Ausgangslage


Filmprogramme waren über lange Zeit ein fester Bestandteil der Angebotspalette der Jugendarbeit. Vor allem im ländlichen Raum gab es viel mobile Filmarbeit. Mit der Medienflut der achtziger Jahre ist dieses Angebot geringer geworden und beschränkte sich zunehmend auf die wenigen festen Spielstätten der kulturellen Filmarbeit. Zur Zeit ist aber wieder ein zunehmendes Interesse an dem Erlebnis Film zu beobachten, sowohl auf Seiten der Veranstalter wie auf Seiten des Publikums.

 

Die technischen Bedingungen und Möglichkeiten haben sich gewandelt und sind wesentlich einfacher und unaufwendiger geworden. Mit DVD, einem guten Videoprojektor und einer guten Tonanlage kann jeder einigermaßen verdunkelbare Raum mit erträglicher Akustik zum Filmsaal werden.

 

Der Film als Bildungsmittel und pädagogisches Arbeitsmedium gewinnt sowohl in der schulischen als auch in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit neue Aufmerksamkeit. Die Notwendigkeiten und positiven Wirkungen rezeptiver Filmarbeit sind längst allgemein anerkannt und akzeptiert.

 

Die Produktionslandschaft der letzten Jahre bietet mehr denn je interessante und anspruchsvolle Kinder- und Jugendfilme, die auch und gerade fernab des Mainstreams Themen und Anlässe für die pädagogische Filmarbeit mit Kindern und Jugendlichen liefern.

Projektziele


Drei Aufgaben sind es wert, in Angriff genommen zu werden:

 

Projektablauf und Kooperation


Nach einem ersten Brainstorming über mögliche Orte und Räumlichkeiten gibt es einen gemeinsamen Ortstermin zur Besichtigung der Orte und zu ersten Gesprächen über Film und Begleitprogramm. Das Programm wird gemeinsam mit den Kooperationspartnern geplant und vorbereitet und kann gemäß den jeweiligen Bedürfnissen, Bedingungen und Ideen vor Ort ein- oder mehrtägig sein. Aufgrund logistischer Optimierung sollen in einer Verbandsgemeinde oder einem Landkreis mindestens zwei Termine stattfinden.

Die Dauer einer einzelnen Filmveranstaltung liegt inklusive Begleitaktion oder Filmgespräch und je nach Länge des Filmes bei 2 bis 4 Stunden. Pro Tag können maximal zwei Vorführungen – z.B. ein Kinderfilm nachmittags (ca. 15 Uhr), ein Jugendfilm gegen Abend (ca. 19 Uhr) – leistbar sein.

Die Partner vor Ort suchen und stellen geeignete Veranstaltungsräume, machen die örtliche Werbung und Öffentlichkeitsarbeit und sorgen für eine umfassende Publikmachung der Veranstaltung. Ein zuständiger Mitarbeiter des Kooperationspartners soll die Durchführung der Veranstaltung begleiten und vor Ort anwesend sein.

Begleitaktionen und Themen


Zu den Filmvorführungen werden pädagogische Begleitaktionen, wie angeleitete Filmgespräche oder Spiel- und Bastelaktionen stattfinden. Ergänzend wird die Anwesendheit einzelner Filmteammitglieder angestrebt (z.B. RegisseurIn oder SchauspielerIn). Die Begleitaktionen werden von einem Mitarbeiterteam des Landesfilmdienstes durchgeführt.

 

Das Motto „Popcorn im Maisfeld“ steht für eine thematische Verknüpfung von Film, Ort und Begleitprogramm. An besonderen Orten sollen Filme gezeigt werden, die vom Thema her zum Ort passen. Die pädagogischen Begleitaktionen wiederum sollen sowohl Ort als auch Thema des Filmes spiegeln oder thematisieren.

Kooperationspartner


Angesprochen sind alle AkteurInnen der Jugendarbeit in Rheinland-Pfalz, von den Jugendpflegen der Verbands- und Kreisverwaltungen über die konfessionellen und freien Jugendverbände und Vereine bis hin zu Horten und Kindertagesstätten. Das Projekt richtet sich ausschließlich an kinolose Regionen und Gemeinden im ländlichen Raum von Rheinland-Pfalz.

 

Die Partner vor Ort stellen und suchen geeignete Veranstaltungsräume, machen die Werbung und stellen, sofern vorhanden, einen Teil der Technik (DVD-Player, Leinwand, Beamer). Ein zuständiger Mitarbeiter des Kooperationspartners soll die Durchführung der Veranstaltung begleiten.

Kontakt zum Organisationsteam

Institut für Medienpädagogik
Landesfilmdienst Rheinland-Pfalz e.V.
Kinderfilmwochen Rheinland-Pfalz
Petersstrasse 3
55116 Mainz
Telefon: 06131.143839/40/41
Fax: 06131.28788-25
 www.filmwochen-rlp.de
eMail:  kf(at)lokal-global.de

 

Förderer
Das Projekt wird finanziert und gefördert von der Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest (MKFS) und dem Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz (MIFKJF).

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