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StarCraft - Broodwar - USK: freigegeben ab 12 Jahren

Die Hintergrundgeschichte
In der fernen Zukunft ist eine kleine Gruppe von im Exil lebenden Menschen dazu verdammt, im hintersten Winkel des Weltraums um ihr Überleben zu kämpfen. Nur durch militärische Stärke, Spionage und Betrug gelingt es einer vereinigten Terranischen Regierung, so etwas wie Frieden aufrechtzuerhalten. Als die lebenswichtigen Rohstoffe jedoch langsam zur Neige gehen, werfen diese konföderierten Nationen neidische Blicke auf ihre außerirdischen Nachbarn, die geheimnisumwitterten Protoss, und deren reiche Welten. Und als wäre nicht alles schon kompliziert genug, deutet nun auch noch einiges darauf hin, dass eine bislang unbekannte und blutgierige Spezies namens Zerg in das Hoheitsgebiet der Protoss eingedrungen ist und dort alles vernichtet, was ihr in den Weg kommt. Der Krieg steht unmittelbar bevor ...

Um was es bei StarCraft - Broodwar geht

StarCraft ist ein Echtzeitstrategiespiel. Unter Echtzeitstrategie im Allgemeinen versteht man ein Spiel, bei dem man meist aus der Vogelperspektive Gebäudestrukturen aufbaut, um Einheiten ausbilden zu können, mit denen man dann wiederum Gegner auszuschalten versucht. Diese ihrerseits wollen allerdings dasselbe mit den eigenen Untertanen machen. Gewonnen hat natürlich derjenige, der alle Feinde ausgeschaltet hat. Wenn man StarCraft oder auch Broodwar noch nicht gut kennt, spielt man in der Regel zunächst einmal den Singleplayer-Modus. Hier kann man für jede Rasse 10 Missionen spielen, die mit ihrer guten Story, den Filmsequenzen und dem hervorragenden Missionsaufbau für lang anhaltenden Spielspaß sorgen.

 

Aber man kann sich natürlich auch Multiplayer-Gefechte liefern: Nach wie vor kann kaum ein Spiel dem Multiplayer-Spaß aus StarCraft das Wasser reichen. Ob man nun alleine gegen computergesteuerte Spieler, im Netzwerk gegen Freunde oder weltweit im Internet spielt, der Spielspaß ist garantiert. Mittlerweile hat sich schon eine wahre Fangemeinde um den Onlinekult StarCraft gebildet, es gibt jede Menge Spieler und Clans, und es kommen noch immer tagtäglich neue hinzu.

 

StarCraft - Broodwar ist für Jugendliche gedacht, die neben strategischen Überlegungen auch viel Aktion erwarten. Das Echtzeitstrategiespiel ermöglicht die unmittelbare Kontrolle und das steuern des Spielgeschehens. Durch seinen Echtzeit-Charakter stellt das Spiel hohe Anforderungen an Reaktionsschnelligkeit, Auge-Hand-Koordination und räumliches Orientierungsvermögen sowie Anforderungen an strategisches Denken. Die Spieler müssen in ihre Handlungen das mögliche Handeln der Mitspieler miteinbeziehen. Ein weiterer spielentscheidender Bereich ist das Ressourcen-Management, was den Aufbau der Gebäude, den Bau von Einheiten und die Reihenfolge der Errichtung von Anlagen beinhaltet. Leistungsunterschiede lassen sich in diesem Spiel besonders durch Allianzen ausgleichen. Der zum Spiel gehörende Karten-Editor ermöglicht es, eigene Szenarien zu gestalten und zu spielen. Besonders im Mehrspielermodus geht es im wesentlichen um eine Interaktion zwischen prinzipiell gleichwertigen Gegnern in einem spielerischen Rahmen der verschiedene Regeln vorgibt.

Die unterschiedlichen Völker von StarCraft - Broodwar


Die Geschichte von StarCraft - Broodwar spielt in einer zukunftsorientierten Welt. Daher geht es auch SciFi-mäßig zu. Die Völker von StarCraft - Broodwar sind Terraner, Protoss und Zerg. Das besondere dieser drei Völker ist, dass sie sich vollkommen voneinander unterscheiden. Die Gebäude, die Einheiten und somit auch die Strategien sind bei jeder Rasse eigen und anders. Es ist also für jeden Spielertyp etwas dabei und man kann sich eine Menge strategischer Vorgehensweisen ausdenken.

 

Terraner

Die Terraner sind genetisch veränderte Menschen. Sie leben auf den Grenzwelten und werden von der Konförderation regiert, die bis jetzt einen wackligen Frieden aufrecht erhalten konnte. Ressourcenknappheit hat aller- dings zur Expansion gezwungen, und so ist es zu Konfrontationen mit den Protoss gekommen. Die Terraner sind vor allem für StarCraft-Anfänger die am einfachsten zu spielende Rasse. Sie haben die ausgewogensten Streitkräfte, und man kann sich schnell mit ihnen einspielen, da die sich die Gebäude und Einheiten größtenteils selber erklären. Einige Terraner-Einheiten im Überblick:

 

 

Zerg

Die Zerg sind der größte Schrecken für jeden zivilisierten Menschen. Sie ziehen gnadenlos gegen jeden in den Kampf, der sich ihnen in den Weg stellt. Die Herkunft der Zerg konnte nie ganz geklärt werden, es ist eigentlich nur klar, dass die organischen Waffen und starke Panzerung nicht natürlichen Ursprungs sein kann. Die Zerg können schnell und billig produziert werden, was den schnellen Aufbau von Kampftruppen ermöglicht. Man muss sich allerdings etwas mit ihnen einspielen, da es einige Besonderheiten gibt. Einige Zerg-Einheiten im Überblick:

 

 

Protoss

Die Protoss sind eine hochentwickelte Rasse, die alte Traditionen mit fortschrittlichsten Technologie kombiniert. Zwar dauert es vergleichsweise lange, bis sie eine Kampftruppe aufgebaut hat, diese ist dann allerdings sehr stark und nimmt es mit jedem Gegner auf. Unterstützt werden der wieder aufladbare Schildpanzer und die Kampfstärke von physischen Kräften, die so manchen für Feinde verheerenden Zauber hervorbringen können. Einige Protoss-Einheiten im Überblick:

 

Der Spielablauf (aus Sicht der Terraner)

Die Mission des Spiels besteht darin, auf einer verlassenen Weltraumplattform einen kleinen Außenposten zu errichten. In der Mitte des Bildschirmes ist zu Beginn die Kommandozentrale, ein Versorgungsdepot, eine Gruppe terranischer Space-Marines und ein WBF (Weltraumbaufahrzeug) zu sehen.

Was man tun kann: Schiebe den Pfeil auf die Kommandozentrale und klicke sie mit der linken Maustaste an. Sobald ein Gebäude oder eine Einheit angewählt wurde, erscheint ein farbiger Kreis um das gewählte Objekt. Weiterhin erscheint im unteren Menü eine Beschreibung der angewählten Einheit und in der rechten unteren Ecke ein Menüfeld, das die Gebäude und Einheiten anzeigt, die gebaut werden können. Z.B. werden über die Kommandozentrale neue WBFs gebaut, indem man die Kommandozentrale mit der linken Maustaste anklickt und das nun das rechts unten erscheinende gelbe Symbol eines WBFs anklickt. In der Kommandozentrale wird nun ein neues WBF gebaut.

 

Sinnvoll ist es zu Beginn des Spieles sein eigenes Basislager auszubauen. Hierzu benötigt man zunächst WBFs, da diese Einheiten zum einen Ressourcen (wie z.B. Mineralien oder auch Öl) abbauen, aber auch neue Gebäude bauen können.

Was man tun kann: Um ein neues Gebäude zu bauen, muß zunächst ein WBF mit der linken Maustaste angewählt werden. In der rechten unteren Ecke des Bildschirmes erscheinen nun mehrere viereckige Felder, in welchen die zur Zeit möglichen Bauvorhaben (je nach Menge und Art der Ressourcen) angezeigt werden. Zu Beginn des Spieles können nur Versorgungsdepots gebaut werden, später stehen noch viele weitere Gebäude zur Auswahl bereit. Klickt man das zu bauende Gebäude in der rechten unteren Ecke mit der linken Maustaste an, kann man es auf dem Spielfeld plazieren, jedoch nur dort, wo über einen grünen Bereich die Erlaubnis zum Bauen gegeben wird. Ist das Gebäude plaziert, fährt das ausgewählte WBF automatisch zum gewählten Platz und beginnt mit dem Bau.

Tipp: Jedes Gebäude und jede Einheit kann mit der linken Maustaste angewählt werden. Die Einheiten (WBFs oder andere Krieger) können dann Aktionen ausführen (wie z.B. Gebäude bauen) oder auch einfach nur in bestimmte Richtungen geschickt werden, z.B. zum Erkunden oder Kämpfen. Klickt man Gebäude mit der linken Maustaste an, können diese entweder Einheiten (WBFs, Panzer, Adler etc.) produzieren oder aber Forschung betreiben bzw. sich selbst upgraden und dadurch ihre Leistungen verbessern.

 

Neben dem Bau von Gebäuden ist zu Beginn des Spieles das Sammeln von Ressourcen besonders wichtig, da die Menge an Ressourcen die Bau- und Ausbaufähigkeit des Basislagers bestimmt.

Was man tun kann: Neben der Kommandozentrale befinden sich die Mineralienfelder. Die WBFs haben neben der Aufgabe des Bauens von Gebäuden hauptsächlich die Aufgabe, Mineralien-Ressourcen zur Kommandozentrale zu schaffen. Hierzu klickt man ein WBF mit der linken Maustaste an und klickt anschließend mit der rechten Maustaste mitten auf ein Mineralienfeld. Das WBF geht nun automatisch zum Mineralienfeld, sammelt dort die Ressourcen ein und bringt sie in die Kommandozentrale – und das so lange, bis es andere Befehle erhält. Neben dem Mineralfeld befindet sich auch eine Quelle für Vespin-Gas in der Nähe der Kommandozentrale – auch diese Ressource ist wichtig für den Ausbau des Basislagers!

 

Natürlich wird in StarCraft - Broodwar auch gegen Feinde und Angreifer gekämpft. Beim Ausbau des Basislagers oder bei der Errichtung eines neuen Basislagers stößt man unweigerlich auf gegnerische Lager und Einheiten.

 

Zu Beginn des Spiels ist nur der Teil der Karte sichtbar, indem sich das eigene Basislager befindet – die restlich Welt liegt im Nebel. Will man eine Einheit zur Erkundung oder zum Kampf schicken, markiert man die Einheit oder mehrere Einheiten (WBFs, Space-Marines, Adler, Goliathe, Panzer etc.) mit der linken Maustaste und klickt mit der rechten Maustaste in den schwarzen Bereich der Mini-Karte im linken unteren Bildschirmteil. Die Einheiten machen sich nun auf den Weg zum ausgewählten Punkt, um diesen zu erkunden oder um dort Krieg zu führen, falls andere Spieler diesen Kartenteil bebauen. Man kann seine erkundende Einheit natürlich auch zum Kampf schicken, indem man die Einheit markiert und dann im rechten Optionsfeld den Button “Angreifen” anklickt. Ziel des Spieles ist es, den gesamten Kartenbereich zu beherrschen bzw. seine Feinde auszuschalten. Doch gelingt dieser Sieg nicht, wenn nicht genügend Ressourcen, Einheiten und Gebäude errichtet wurden...

Die Steuerung

Fast alle Steuerelemente werden bei StarCraft - Broodwar mit Hilfe der Maus ausgeführt. Die Maus unterstützt dabei folgende Aktionen:

 

Die Spieldauer

Für Anfänger dauert das Spiel zunächst relativ lange, da es einige Zeit dauert, bis man sich hineingedacht und –gespielt hat. Daher als Neuling mindestens 1 - 2 Stunden Spieldauer einplanen. Für erfahrene Spieler genügt ca. ½ Stunde.

Was wir zu StarCraft - Broodwar meinen

 

WarCraft und StarCraft kommen vom selben Spielehersteller - und das merkt man auch: Das bewährte Konzept von WarCraft wurde bei StarCraft fortgesetzt, lediglich die Zeit in der das Spiel stattfindet, ist eine andere. Inhaltlich und vom Spielplan her sind sich die beiden Spiele jedoch sehr ähnlich.

 

Ressourcen-Management führt zur Kampfkraft

StarCraft spielt in einer düster-futuristischen Zukunft auf einem fremden Planeten auf dem die unterschiedlichen Rassen um ihr Überleben und um die Vorherrschaft kämpfen. Ziel des Spiels ist es, über den Aufbau einer produktiven Siedlung die eigene Entwicklung voranzutreiben, um dann letztlich in den Eroberungskampf gegen andere Siedler zu ziehen. Ebenso wie bei WarCraft müssen Gebäude, Arbeiter, Ressourcen und Kampfutensilien erzeugt, ausgebaut und weiterentwickelt werden, um die eigene Rasse stark für den Eroberungsfeldzug oder für den Verteidigungsfall bei Angriffen zu machen. Strategisches und situationsspezifisches Handeln bestimmt also auch hier den Spielablauf, wobei die Thematik doch immer gleich bleibt: Kampf und Vernichtung.

 

Actionorientiertes Echtzeit-Strategiespiel

Die Auf- und Ausbauphase des Spiels ist von planerischem und strategischem Handeln bestimmt. Dieses Handeln vollzieht sich in Echtzeit, d.h. der Spieler blickt aus einer isometrischen Ansicht von oben auf das Spielfeld und bestimmt das aktuelle Handeln und Verhalten der Spielfiguren, ohne zu wissen, welche Reaktionen sein Handeln verursachen kann. Der actionorientierte Teil des Spiels vollzieht sich in den Kampfhandlungen und im Gefecht gegen die anderen siedelnden Rassen.

 

Strategisches Handeln im Multi-Player-Modus

Im Multi-Player-Modus muß nicht nur das eigene Handeln bedacht, sondern auch das mögliche und zukünftige Handeln der anderen Spieler mit in die eigene Planung einbezogen werden - und gerade das macht den großen Reiz des Multi-Player-Spiels aus. Es besteht die Möglichkeit, sich mit stärkeren Rassen zu verbünden und somit mögliche eigene Defizite auszugleichen. Absprachen wie "ich greife dich nicht an, wenn du mich auch in Ruhe lässt" kommen häufig im Multi-Player-Spiel vor und ermöglichen Kooperation und Zusammenarbeit im Spiel.

 

StarCraft - Broodwar bei lokal-global.de

Auch bei StarCraft steht der Kampf und die Vernichtung nicht an erster Stelle - planerisches, strategisches und kooperatives Verhalten ermöglichen erst die Eroberung des Landes und stehen daher deutlich im Vordergrund des Spiels.

StarCraft spricht Jugendliche an, die Spaß an komplexen strategischen Überlegungen und moderater Kampf-Action haben. Denn auch bei StarCraft wird Gewalt und deren Folgen in sehr minimierter, unblutiger Form dargestellt - die kämpferischen Auseinandersetzungen erfolgen in einer eher unspektakulären Weise, auch dadurch, dass die Figuren nur sehr klein sind und blutige "Metzelszenen" wegfallen.Leider wird bei StarCraft die Umsetzung der Geschichte nicht wie bei WarCraft in einer bunten, comicartigen Form vollzogen. Das Spiel ist wesentlich düsterer und von der Atmosphäre her eher an die klassischen, klaustrophobischen Spiele des Genres angelehnt. Auch wirkt die inhaltliche Thematik des Spiels militärischer als bei WarCraft, wobei vielleicht gerade die in der fernen Zukunft liegende Geschichte des Spiels Jugendliche eher anspricht als die Frühzeitthematik von WarCraft.In der Jugendarbeit bietet sich StarCraft als Multi-Player-Spiel an. Spielt man das Spiel mit anderen menschlichen Gegnern im selben Raum und nicht gegen computergenerierte Gegner, findet sehr viel mehr Absprache und Zusammenarbeit statt und der kriegerische Aspekt des Spiels tritt dann eher in den Hintergrund als beim Single-Player-Spiel.

Mehrspieler-Modus bei lokal-global.de

Um im Mehrspieler-Modus zu spielen, muss man folgendes beachten:

 

 

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